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Neue Einsatzfahrzeuge für den Katastrophenschutz übergeben

Landrat Manfred Schnur, übergibt anlässlich der Rotkreuz-Erlebnistage in Cochem, zwei Fahrzeuge für die Ergänzung des Katastrophenschutzes im Landkreis, an den DRK Kreisverband Cochem-Zell.

Überagbe GW Betreuung/KTW

Cochem, im Juli 2012

Die beiden Einsatzfahrzeuge, ein Gerätewagen Betreuung (GW-B) und ein Krankentransportfahrzeug (KTW), sind Teil der im Jahre 2009 getroffenen Vereinbarung über die Mitwirkung des DRK Kreisverbandes Cochem-Zell im Zivil- und Katastrophenschutz des Landkreises Cochem-Zell.

„Ich freue mich, die Fahrzeuge weitergeben zu können. Zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger hat der Landkreis langfristig Vorsorge für den Katastrophenschutz getroffen", erklärt Landrat Schnur. „Die neuen Fahrzeuge seien auch Zeichen der Anerkennung für den unermüdlichen Einsatz der vielen ehernamtlichen Helferinnen und Helfer“.

Der Gerätewagen Betreuung, der erste in Rheinland Pfalz, ist dem Modul „Schnelleinsatzgruppe Betreuungsdienst“ (SEG-B) zugeordnet. Die Ausstattung ist Modular aufgebaut und für eine Versorgungskapazität von 50 zu betreuende bzw. unterzubringende Betroffene ausgelegt. Ausgestattet ist das Fahrzeug unter anderen mit aufblasbaren Zelten, Zeltheizung, Feldbetten, Babyausstattung etc.

Der neu übergebene KTW Typ B ausgestattet nach DIN, ist Ersatz für den bisherigen organisationseigenen KTW der altersbedingt (Bj1993) ausgetauscht werden musste. Eingesetzt wird der KTW in dem Modul Sanitätsdienst (SEG-S).

Das DRK nimmt als kompetenter Partner für den Landkreis den Katastrophenschutz im Bereich des Sanitäts-, Betreuungs- und Verpflegungsdienstes wahr. „Der Cochem-Zeller Katastrophenschutz ist mit den neuen Fahrzeugen, welches mit Mitteln des Landkreises Cochem-Zell, des Landes Rheinland Pfalz und des DRK Kreisverbandes Cochem-Zell beschafft wurde, wieder ein Stück besser aufgestellt und für alle Herausforderungen gewappnet“, so Thomas Heimes, Rotkreuzbeauftragter (RKB) des DRK Kreisverbandes. „Auch auf größere Schadenslagen kann nun optimal reagiert werden.“

Ministerpräsident Kurt Beck und Staatssekretärin Heike Raab erklärten, es sei Ziel, die Arbeit des Katastrophenschutzes durch optimale Rahmenbedingungen und eine bestmögliche technische Ausstattung zu unterstützen. In der Praxis wurde diese Aussage durch die Übergabe der Bewilligungsbescheide an den Landkreis unterstrichen.

„Vorrangige Aufgabe wird es nun sein, die Helferinnen und Helfer auf die jeweiligen Geräte einzuweisen und sie entsprechend zu schulen, um sie dann im Bedarfsfall optimal einsetzen zu können“ so Thomas Schlicht, Kreisbereitschaftsleiter des DRK Kreisverbandes.

27. Juli 2012 09:55 Uhr. Alter: 7 Jahre